Robuster Mini-USB-Stick für den Schlüsselbund

Wer heute viele Daten ständig braucht, der hat manchmal doch lieber den guten alten USB-Stick anstelle der Cloud dabei. Sei gravierender Vorteil ist, dass Daten immer zugänglich sind und der Zugriff natürlich auch offline funktioniert. Ich persönlich bin täglich auf einen zuverlässigen USB-Stick angewiesen, weil ich darauf meine Zugangsdaten mit Keepass verwalte. Gerade für solche schon beinahe harten Ansprüche ist es wichtig, ein zuverlässiges und robustes Speichersteinchen zu haben. Nach immerhin fünf Jahren täglichem Einsatz ließ mich der alte Stick öfters im Stich, meldete sich vom Betriebssystem abmeldete und beim Speichern zunehmend nicht erreichbar. Jetzt musste ein Nachfolger her, der

  • schnell ist, also bereit für USB3 ist
  • eine Metallhülle besitzt, da Kunststoffteilen am Schlüsselbund schnell zugesetzt wird
  • Platz hat. Meine Wahl fiel dann auf ein Modell mit 16 Gigabytes
  • Kompakt ist. Große Sticks müssen nicht mehr sein.

Geworden ist es der Integral Fusion Speicherstick (USB 3) 16 GB, der auf Amazon bestellt werden kann. Er deckt alle meine Anforderungen ab und es ist mir sogar gelungen, ihm einen zweiten Sinn zu geben:

Der Stick wurde partitioniert (Achtung: Windows liest bei Wechselmedien nur die erste Partition), die erste Partition wurde für den Einsatz mit Keepass unter Windows mit BitLocker verschlüsselt. Den Rest, also immerhin fast 7 Gigabytes (die Gesamtkapazität beträgt praktisch etwa 15 GiB) habe ich weiter partitioniert, um darauf ein Debian zu installieren. Mit diesem ist der Stick jetzt auch noch bootfähig und man kann davon Computer starten, die das Booten von USB unterstützen.

Der kleine USB-Stick ragt am USB-Anschluss gerade einmal einen Zentimeter raus —  er besteht also fast nur aus dem USB-Anschluss, der beim Einstecken im Gerät verschwindet. Das macht ihn besonders Schlüsselbund-tauglich, weil daran inzwischen jedes größere Teil stört.

Ufo-Wecker mit Aufforderung zur Bewegung

Gadgets sind ja bekanntermaßen nicht nur Geräte, die ein Betriebssystem haben oder über USB an irgendetwas angeschlossen werden können, sondern technische Spielereien, gerne auch mit spielerischem Charakter.

Eines dieser Gadgets ist der Ufo-Wecker von TCM. Die Besonderheit an diesem Morgenschreck ist bei aktivem Alarm 1 erst einmal gar keine Besondere. Stellt man aber den Alarm 2 ein, so wird mit rot blinkenden Lichtern und Düsengeräuschen das nahende Unheil angekündigt. Sie werden nämlich höchstwahrscheinlich aufstehen müssen, um den Schaumstoff-Ufo, der gleich losfliegt, wieder auf den Wecker zu stecken. Wer da einmal vergessen hat, den Wecker fürs Wochenende abzustellen und auch noch liegend an das Ufo kommt, hat nochmal Glück gehabt.

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Bei TCM gibt es diesen ulkigen Einstieg in den Morgen für 15 Euro. Das Ufo hat an der Unterseite einen Kunststoffstecker, mit dem es in die “Startrampe” gesteckt werden muss – und zwar mit dem stieläugigen Piloten mit dem Blick nach vorne. Im Dunkeln ist das schon mal eine leichte Herausforderung. Beim Auslösen des Alarms wird eine Sperre geöffnet und die unter dem Ufo liegende Feder drückt das Raumschiff nach oben. Ein Flugbogen von 30 Zentimetern ist durchaus möglich.

Ganz praktisch ist übrigens die Demo-Taste für neugierige Gäste, denn so ein ungewöhnlicher Wecker will oft erforscht werden.

Auf Amazon habe ich noch ein ähnliches Modell gefunden, das anstelle des UFOs eine Rakete hat. Der in dieser Form weiße digitale Raketen-Alarm-Wecker kostet noch einmal 5 Euro mehr als das Ufo-Modell.