Das Smartphone als PC rückt in greifbare Entfernung


Den PC immer dabei, in der Hosentasche quasi, und wenn man mal einen großen Bildschirm mit richtiger Tastatur und Maus braucht, legt man das Smartphone in eine Docking-Station.

Selbst heute klingt das immer noch ein wenig nach Zukunftsmusik, aber was Canonical (die Firma, die Ubuntu entwickelt) auf dem Mobile World Congress vorführen will, zeigt, wie nah diese Vision ist. Und wie gut sie bereits funktioniert, obendrein!

Canonical setzt dabei auf ein Ubuntu-Linux, das wiederum auf ein Android aufsetzt; Ubuntu ist also besser als App für das Smartphone-Betriebssystem Android zu begreifen – mit Dual-Boot hat das also nichts zu tun.

In einer Demonstration läuft Ubuntu überraschend flüssig und verwendet sogar die grafisch aufwendige Oberfläche Unity.

Das Ubuntu für Android ist allerdings (noch) nicht für Privatanwender gedacht. Caonical richtet sich derzeit an Smartphone-Hersteller, die das Ubuntu auf ihren Geräten vorinstallieren können und für jedes Gerät eine Gebühr inklusive Lizenzkosten an die Enwicklerfirma entrichten sollen.